Manche Ferienhaus- oder Ferienwohnungsbesitzer sowie Hoteliers haben den Hundebesitzer als neue Zielgruppe entdeckt. Sie bieten verstärkt Ferien mit dem Hund an. Aber hier muss man schon seine eigene Lebenssituation mit seinem Hund beachten, um das richtige Feriendomizil zu finden. Denn „Hund erlaubt“ oder „Hund willkommen“ heißt nicht in jedem Fall, dass es ein entspannter Urlaub mit dem eigenen Hund im Schlepptau wird.

Als erstes stellt sich die Frage, ob der Hund mit im Hotelzimmer, der Ferienwohnung oder dem Ferienhaus untergebracht werden kann. Nicht alle Eigentümer sehen es gerne, wenn ein Hund mit den Menschen übernachtet. Daher haben sie auf ihren Anwesen Zwinger errichtet, in denen der Hund untergebracht werden soll. Für Herrchen/Frauchen, die dies nicht gewohnt sind, eine unmögliche Vorstellung.

Daher sollte man bei der Auswahl seine Urlaubsdomizils schon darauf achten, dass sich auch der Hund wohlfühlen kann. Wenn der Hund es gewöhnt ist, die meiste Zeit, auch nachts, mit der Familie zu verbringen, kann man derartige Angebote schon im Vorhinein vergessen.

Gerade bei Ferienhäusern und Ferienwohnungen ist es wichtig, vorher in Erfahrung zu bringen, dass der Hund während des Urlaubs einige seiner liebgewonnenen Gewohnheiten auch ausüben kann. Hundebesitzer mit Garten sollten auch bei der Auswahl der Ferienwohnung oder des Ferienhauses wert darauf legen, dass es eine eingezäunten Garten oder zumindest einen Hof gibt, in dem sich der Hund zeitweise aufhalten kann.

Urlaub steht an – Hilfe, wohin mit dem Hund?

Posted April 29th, 2012 by Robert

Jedes Jahr gibt es zur beginnenden Urlaubszeit die Frage, wohin mit dem Hund für die Zeit des Ferienaufenthaltes. Nicht jeder kann seinen Hund in den Urlaub mitnehmen, da man ja auch einmal ein weiteres Ziel ansteuern möchte. Gerade die Hundebesitzer, die z. B. zu Ostern oder zu Weihnachten dazu erstmalig geworden sind, werden bei dem diesjährigen Urlaub, der ja schon vielleicht vor dem Zeitpunkt geplant wurde, als man Hundeherrchen oder Frauchen geworden ist, vor dieser manchmal schier unlösbaren Frage stehen.

Die Geschäftsführer von Tierschutzvereinen können ein Lied davon singen, dass viele Zeitgenossen dieses Problem recht einfach lösen. Urlaub steht vor der Tür, der Hund (wie auch andere Haustiere) muss weg. Da spielen sich jedes Jahr wahre Tierdramen ab. Wenn man seinen Hund vor dem Urlaub nicht gerade umbringen möchte, scheinen manche unserer Zeitgenossen der Ansicht zu sein, dass das Aussetzen eines Hundes wohl die beste Lösung sei. Irgendwer wird sich um das nun herrenlose Tier schon kümmern.

Hier mein Appell als Hundebesitzer an diese Menschen: Geben Sie ihren Hund einfach beim Tierheim ab. Dies können Sie in den meisten Tierheimen problemlos machen und verdammt noch mal, wenn Sie mehrere Tausend Euro für einen Urlaub ausgeben können, müssen die wenigen Hundert Euro, die ein Tierheim- oder Hundepensionaufenthalt kostet, auch noch aufbringen. Wenn nicht, warum haben Sie sich überhaupt einen Hund angeschafft. Tut mir leid, dass ich hier jetzt ein wenig ausraste, aber ich habe schon den einen oder anderen herrenlosen Hund gefunden, der an einen Baum am Rastplatz einer Autobahn angebunden war. Leider konnte ich nicht alle behalten und musste sie im Tierheim abgeben.

Der erfahrene Hundebesitzer weiß, wovon hier die Rede ist. Auch wenn manche Anbieter von Hotelunterkünften, Ferienwohnungen oder Ferienhäusern vordergründig nichts dagegen haben, dass man seinen Hund mitbringt, gibt es jedoch immer wieder Enttäuschungen, da man sich auf Versprechungen im Reisekatalog leider nicht verlassen kann. Daher habe ich hier eine kleine Checkliste aufgestellt, damit Ihr Urlaub mit dem Hund auch angenehm wird:

Kann ich den Hund mit ins Zimmer, das Haus oder die Wohnung nehmen?
Obwohl viele Anbieter von Ferienunterkünften großzügig Ferien mit Hund anbieten, muss man schon ein wenig intensiver nachfragen. Viele Anbieter möchten, dass Ihr Hund nicht im Zimmer übernachtet sondern in einem Zwinger. Wenn Ihr Hund nicht daran gewöhnt ist, kann dies ein stressiger Urlaub werden.

Darf ich meinen Hund am Urlaubsort auch zu allen Aktivitäten mitnehmen?
In Deutschland und auch in vielen europäischen Urlaubsländern ist es verboten, Hunde mit an den Strand zu nehmen. Dies kann sogar von Urlaubsort zu Urlaubsort unterschiedlich geregelt sein. Den Hund die meiste Zeit des Tages im Zwinger zu lassen, weil man seinem Vergnügen nachgehen möchte, macht erfahrungsgemäß immer ein schlechtes Gewissen. Auch wenn der Hund während dieser Zeit auf dem Zimmer oder im Ferienhaus oder der Ferienwohnung verbleibt, weiß man nie, wie sich ein Hund in einer für ihn ungewöhnlichen Situation verhält. Manche Besitzer von wirklich braven Hunden berichteten, dass ihr Hund im Urlaub die ganze Einrichtung auseinander genommen hat.

Hund im Auto, Safety First

Posted April 27th, 2012 by Robert

Nach Erkenntnissen des ADAC werden Hunde im Auto nicht ausreichend gesichert. Das gilt für normale Alltagsfahrten wie auch Autofahrten in den Urlaub. Aber tatsächlich hat der Gesetzgeber bestimmt, dass Hund bei Autofahrten ausreichend gesichert sein muss. Rechtlich ist ein Vierbeiner, so lieb man ihn auch haben mag und wie toll er in die Familie integriert ist, immer noch eine Sache. Und wer Sachen im Auto transportiert, muss diese im Interesse der Verkehrssicherheit nach § 23 der Straßenverkehrsordnung während der Fahrt ordentlich sichern. Das bedeutet, vom Hund darf in Gefahrensituationen im Straßenverkehr selbst keine Gefahr für den Fahrer oder die weiteren Insassen ausgehen.

Daher wird das Thema Sicherheit des Hundes im Auto wie die Sicherheit von normalen Transportgütern behandelt. Was sich jetzt sehr kalt und technisch anhört, hat zwei ganz normale Sicherheitsaspekte: Einmal Leib und Leben des geliebten Hundes und auch die Sicherheit der Mitfahrer. Denn, wie jeder nicht im Auto gesicherter Gegenstand, kann ein Hund im Falle einer Vollbremsung und auch eines Unfalls eine Beschleunigungsmasse erreichen, die für Hund und Mitfahrer lebensgefährlich werden kann.

Diese Beschleunigungsmasse berechnet sich sehr simpel aus dem Gewicht und der Fahrtgeschwindigkeit. So hat ein Hund mit einem Gewicht von 15 Kg bei einer Vollbremsung aus 70 Km/h eine Beschleunigungsmasse von mehr als einer Tonne. Das dies dem Hund nicht guttut, liegt auf der Hand. Aber auch wenn das Tier bei dieser Geschwindigkeit nur gegen die Rücklehne des Vordersitzes geschleudert wird, kann auch der dort Sitzende erheblich Rückenverletzungen erleiden.

Hundehalterhaftpflicht auch im Ausland gültig

Posted March 31st, 2012 by Robert

Wer einen Hund besitzt, ist nach dem deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch für alle Schäden, die sein Hund anrichtet haftbar. Hier noch einmal der der entsprechende Gesetzestext:

BGB § 833: Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Schaden durch ein Haustier verursacht wird, das dem Berufe, der Erwerbstätigkeit oder dem Unterhalte des Tierhalters zu dienen bestimmt ist und entweder der Tierhalter bei der Beaufsichtigung des Tieres, die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet oder der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden sein würde.

Ähnliche Gesetzesbestimmungen gibt es auch in fast jedem Land dieser Erde. In Europa dürfte durch die Harmonisierung der Gesetze der fast gleiche Text in den entsprechenden Ländern der EU verankert sein. Daher ist auf jeden Fall eine Hundehalterhaftpflichtversicherung ratsam, die in einigen Bundesländern sogar Pflicht ist.

Da wir hier im Blog schon einiges über die Verhaltensänderungen von Hunden während eines Urlaubs gepostet haben, erhebt sich die Frage, ob ein Urlaubsaufenthalt im Ausland von der Versicherung ebenfalls gedeckt ist.

Und da haben die Hundebesitzer sogar Glück. Denn innerhalb Europas gilt ein derartiger Versicherungsschutz unbegrenzt und im außereuropäischen Ausland ist er auf ein Jahr begrenzt. Eine Hundehalter Haftpflicht Versicherung bezahlt auch dann Schäden, wenn der Hund im Urlaub mit jemand anderem als dem Hundebesitzer unterwegs war.

Hi Leute, ich bin Arbo, ein deutscher Schäferhund im etwas fortgeschrittenen Alter. In meinem letzten Post habe ich erzählt, wie meine erste Fahrt mit dem Auto in den Urlaub war. Aber mein Leiden ging leider noch weiter.

Wir waren im Ferienhaus angekommen. Nachdem Herrchen mit mir kurz Gassi gegangen ist, gings ins Haus. Aber das Gassi gehen war schon eine Tortur. Die neuen Gerüche waren ja ganz interessant. Aber alle Menschen waren so komisch. Sie sprachen so laut miteinander, dass ich dachte, sie wollen sich gleich an die Kehle. So kam es auch schon zum ersten Vorfall, über den Herrchen sehr böse war. So ein Kerl kam auf ihn zu. Er schrie fast und fuchtelt wild mit Armen und Händen. Ich dachte, der wollte meinem Herrchen was tun. Also habe ich mir schon mal, rein präventiv, sein Hosenbein geschnappt. Jetzt fing der noch schlimmer an zu schreien.

Herrchen schrie verzweifelt: „Aus Arbo aus“ und widerwillig ließ ich meine Beute los. Der Kerl lamentierte nur noch und schob sein Hose hoch. Nun gut, ich schon ein bisschen hart zugeschnappt und es waren ein Paar Kratzer zu sehen. Das machte Herrchen recht sauer und er sagte, morgen früh werde ich gleich einen Maulkorb kaufen. So was machst Du mir nie wieder. Auf dem Weg nach Hause hatte Herrchen auch ganz schön schlechte Laune. Aber ich wollte ihn doch nur vor diesem wilden Kerl beschützen.

Am nächsten Tag kam es, wie es kommen musste. Vor dem Gassi gehen zog mir Herrchen diesen blöden Maulkorb über. Jaul, jetzt ist mir schon wieder übel. Wann versteht mein Mensch mich endlich.

Erfahrene Hundebesitzer, die auch schon oft mit ihrem Hund im Urlaub waren, wissen, dass sich der treue Freund/die treue Freundin im Urlaub manchmal etwas anders verhalten als im trauten Heim. Dies hat aber selten mit der Haltung des Hundes zu tun, sondern mit geänderten Gewohnheiten der Besitzer in einer Urlaubssituation.

Hunde sind „Gewohnheitstiere“. Alles, was von der gewohnten Norm abweicht, wird von ihnen als Bedrohung aufgenommen und setzt sogar manchmal Angstzustände in Bewegung. Wir Menschen wollen im Urlaub vom Alltag abschalten. Aber der eigene Hund gehört zu diesem Alltag, der nach gewissen Ritualen abläuft.

Im Urlaub ist natürlich alles anders. Man schläft sich erst einmal richtig aus. Zuhause ist man, bevor man zur Arbeit gefahren ist, erst einmal mit seinem Hund spazieren gegangen, damit er seine Geschäfte verrichten kann. Im Urlaub schläft man länger und der ansonsten stubenreine Hund vergisst seine Eigenschaft und im besten Fall kann man im Wohnzimmer eine große Lache entdecken.

Auch sind die ersten Tage in einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus für einen Hund eine Tortur. Er kennt die Gerüche, die sein Zuhause ausmachen. Im Urlaub riecht natürlich alles ganz anders, Herrchen und/oder Frauchen verhalten sich auch plötzlich ganz anders. Dies wird von einem Hund erst einmal als natürliche Bedrohung angesehen, aber er ist keinem Angreifer ausgesetzt. Sein Adrenalinspiegel steigt gewaltig an, aber er kann ihn durch Beißen oder Fluch nicht abreagieren. Daher müssen Sie sich nicht wundern, wenn ihr lieber Vierbeiner plötzlich ein geändertes Verhalten an den Tag legt.

Hunde haben ein unterschiedliches Temperament. Dies äußerst sich ganz besonders, wenn man mit ihm auf Reisen geht – sei es im Auto oder in der Eisenbahn. Das Flugzeug haben wir hier jetzt einmal vernachlässigt, da außer vielleicht einem Chihuaha kein Hund in der Passagierkabine mitfliegen darf. Er muss auf jedem Fall in einer Transportbox mit dem Frachtraum vorlieb nehmen.

Daher konzentrieren wir uns hier auf die Urlaubsfahrten mit dem eigenen Auto. Wenn Sie auf kurzen Fahrtstrecken zum Wald oder dem Tierarzt festgestellt haben, dass Ihr Hund im Auto eine ungeahnte Aktivität entwickelt, sollen Sie zumindest für längere Autofahrten eine Hundebox anschaffen. Es ist sicherlich toll, dass Ihr Hund Sie so sehr liebt, dass er gerne auf Ihrem Schoß sitzen möchte oder Ihnen Hände und Gesicht leckt – aber sicherlich nicht bei 180 auf der Autobahn oder in Haarnadelkurven auf Passstrecken.

Aber wie bringt man seinen Hund am Morgen des Reiseantritts in die verflixte Box. Wenn Ihr Hund nicht freiwillig hineingeht, dann zu diesem Zeitpunkt nie. Eine Box ist für einen Hund ein ungewöhnlicher Aufenthaltsort, an den er zunächst gewöhnt werden muss. Wie jeder Hundebesitzer weiß, geht das nur mit Belohnungen in Form von Leckerli und viel Zuspruch, Lob und Streicheleinheiten.

Daher sollten Sie schon einige Wochen vor dem Urlaub damit beginnen, den geliebten Vierbeiner an die Hundetransportbox zu gewöhnen. Aber machen Sie dabei nicht so viel Aufhebens um dieses Teil. Für den Hund muss es zum natürlichsten der Welt werden, sich in den engen Kasten zu zwängen, in rund 1,20 m (ja nach Größe von Frauchen oder Herrchen) Höhe zu schweben und dann ins Auto verfrachtet zu werden.

Hunde können auch Reisekrank werden

Posted February 28th, 2012 by Robert

Das ein Hund sich während dem Autofahren nicht wohl fühlt, kann man daran hören und sehen, dass er unruhig wird, stark hechelt und im schlimmsten Fall sich übergibt. Der Hauptgrund für dieses Verhalten ist in der Angst des Hundes vor den Bewegungen des Autos zu sehen. Aber auch ein voller Magen kann dazu führen, dass einem Hund, auch wenn er scheinbar ans Autofahren gewöhnt ist, dieses Verhalten zeigt. Daher sollte man einen Hund auf eine längere Autofahrt nur mit nüchternem Magen mitnehmen.

Wenn Ihr Hund nicht gerne im Auto mitfährt und sofort nach dem Einsteigen nahezu panisch reagiert, müssen Sie ihn erst langsam an das Autofahren gewöhnen. Hierzu ist viel Geduld und viel Zuwendung erforderlich. Sie sollten ihren Hund sofort, nach dem er ins Auto gestiegen ist, streicheln und mit einem Leckerli belohnen. Aber danach sollten Sie noch nicht gleich losfahren. Warten Sie erst, bis der Hund sich an das stehende Auto gewöhnt hat. Erst dann sollten Sie den Motor anlassen. Wenn Ihr Hund dann auch noch gelassen reagiert, fahren Sie los. Sie sollten zunächst recht vorsichtig beschleunigen, bremsen und in Kurven einfahren.

Erst nach dem Sie mit Ihrem Hund das Autofahren ausreichend geübt haben, können Sie ihn auf eine längere Fahrt in den Urlaub mitnehmen. Auch wenn man als Mensch mehrere Stunden im Auto sitzen kann, sollte man für seinen Hund jede Stunde eine kurze Pause einlegen. Geben Sie Ihrem Hund Gelegenheit für etwas Auslauf und dass er seine „Geschäfte“ verrichten kann. Auch sollten Sie ihm bei solchen Pausen immer etwas zu trinken geben.

Trainiert und mit vielen Pausen unterwegs wird auch ein immer noch etwas ängstlicher Hund eine längere Autofahrt mit wesentlich weniger Problemen und Unbehagen überstehen können.

Welch ein Hundeleben im Auto

Posted February 27th, 2012 by Robert

Hallo, ich bin Arbo, ein deutscher Schäferhund in etwas fortgeschrittenem Alter. Mein Herrchen hat mich vor einem halben Jahr aus dem Tierheim befreit. Er und seine Familie sind ja sehr lieb, aber da ich ihr erster Hund bin, etwas unbeholfen in der Art, wie sie mit mir umgehen.

Vor drei Wochen wurde es im Haus ganz schön unruhig und alle, einschließlich Herrchen, liefen aufgeregt herum. Es wurden Kleidungsstücke in mehrere große Plastikkästen gelegt und alle waren sehr aufgeregt. Herrchen sagte: „Arbo, morgen fahren wir in die Ferien in den Bayrischen Wald. Das wird ganz toll für dich“. Aber wie sollte ich Herrchen jetzt sagen, dass ich Autofahren nicht so toll vertrage. Also winselte ich erst einmal. Aber das hat er dann ganz falsch verstanden.

Herrchen hat ein großes Auto, so eins wo man hinten eine Tür aufmacht und ich hinein springen kann und während kurzer Fahrten zum Tierarzt oder in den Wald viel Platz habe. Aber was musste am Morgen der Fahrt in die Ferien sehen, „heul“, mein schöner Platz war schon fast von den blöden Plastikkästen besetzt. Nur ein kleines Stückchen Platz war da für mich übrig. Herrchen befahl mir, dort „Platz zu machen“. Als folgsamer Hund tat ich das auch.

Das Auto fuhr los. Schon in der ersten Kurve rutschte eine Tasche von Frauchen, mit dem Reiseproviant voll gestopft, von dem Kastenstapel herunter und fiel auf meinen Kopf. Ich habe nicht gebellt sondern das noch ertragen. Dann wurde das Auto auf einmal ganz schnell und mir ganz flau im Magen. Herrchen hatte für die Kids eine CD mit Kinderliedern eingelegt und jetzt sangen alle laut mit. Niemand hörte, wie ich litt, röchelte und letztendlich mich übergab. Jetzt stinkt das auch noch so schlimm. Ich möchte hier raus.